Wozu dient das Automatisierte Gerichtliche Mahnverfahren?

4. Februar, 2008 No comments

Das automatisierte gerichtliche Mahnverfahren wurde 1982 mit dem Ziel eingeführt, die aufwändige manuelle Bearbeitung von Mahnsachen effizienter und kostengünstiger zu gestalten: Die Anträge werden ausschließlich am PC bearbeitet, das zeitraubende Ausfüllen von Formularen mit mehreren Durchschlägen entfällt. Die Qualität der Datenbearbeitung wird ebenfalls gesteigert: elektronische Plausibilitätsprüfungen reduzieren die Fehlerquote. Bei Gericht verkürzt sich zudem die Bearbeitungszeit, weil auf Datenträgern eingereichte Anträge noch am Tag des Eingangs bearbeitet werden können.
Die Anträge werden beim AGMV entweder in Papierform auf speziellen, scannfähigen Vordrucken oder auf elektronischen Datenträgern wie Disketten, Magnetbändern oder -kassetten eingereicht. Hierbei ermöglichen Verschlüsselungen und Signaturen auch die Antragsstellung per Datenfernübertragung. Das AGMV wird noch nicht in allen Bundesländern eingesetzt. In den schon beteiligten Ländern erfolgt es jedoch nach einheitlichen Regeln und auf Basis einer einheitlichen Software.

Begleicht der Schuldner trotz abgeschlossenem Mahnverfahren und erlangtem Titel nicht Ihre Forderungen , oder herkömmliches Inkasso hat keinen Erfolg gezeigt ,dann können Sie sich an Wifka wenden .

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