Kreditvermittlungsbetrug

6 Februar, 2008

Leisten Sie NIEMALS Vorabzahlungen / Gebühren / Umkostenpauschalen für eine angebliche Kreditvermittlung. Seriöse Banken / Vermittler erheben solche Gebühren erst bei Kreditzusage und verlangen keine Vorkasse!
Beratung für Schuldner gibt es in jeder Verbraucherberatungsstelle, hier erfahren Sie auch wie Sie an seriöse Vermittler geraten und nicht an einen Kredithai. Bedenken Sie : Wenn ihre Bank keinen Kredit mehr gewährt ist die Wahrscheinlichkeit von einem dubiosen Kreditvermittler noch Geld zu bekommen ebenfalls gering ! Aussagen wie „Geld von ausländischen Banken“ u.s.w. ist in der Regel purer Unsinn, auch ausländische Banken verschenken kein Geld. Hat Ihre Bank einen weiteren Kredit abgelehnt, wenden Sie sich an die Schuldnerberatung der nächsten Verbraucherberatungsstelle, dort wird Ihnen mit Umschuldung u.s.w. weitergeholfen. Reagieren Sie nicht auf Angebote aus dem Ausland ! Dort haben Sie keine Rechte und
können den Anbieter fast nie ermitteln. BITTE laden Sie niemals einen Dialer um Online einen Kreditantrag oder Informationen zu Krediten -ohne SCHUFA-Auskunft – ohne Einkommensnachweis – u.s.w. zu
bekommen !! Fallen Sie nicht auf unsinnige Aussagen über selbstzurückzahlende” Kredite über eine Teilanlage des Kredites mit “Standby Letter of Credit” oder “Bankgarantien” herein !
Das sind alte Hüte aus dem Kapitalanlagebetrug !
Schließen Sie nicht Versicherungen bei unbekannten Maklern ab nur um einen Kredit zu bekommen, hier soll oft nur die Vermittlungsprovision für die Versicherung kassiert werden, einen Kredit werden Sie nie bekommen.
WIFKA gibt Hinweise auf dubiose Kreditangebote und Ratenkredite.

Von „Kredithaien“ und anderen Anlagebetrügern

4 Februar, 2008

Das Gesetzbuch weiß es ganz genau: „Betrug ist das Erzielen eines finanziellen Vorteils durch Täuschung eines anderen.“ Das ist beispielsweise immer dann der Fall, wenn falsche Tatsachen vorgespiegelt oder wahre Tatsachen entstellt werden.

Ganz besonders häufig haben es Betrüger an der Haustür auf Senioren abgesehen, die sich in ihren vier Wänden vermeintlich sicher fühlen. Ziel dieser unliebsamen Besucher ist es, Einlass in die Wohnung zu finden; denn dort sind in aller Regel weder Zeugen noch andere Personen zu erwarten, die die eigenen Pläne durchkreuzen könnten. Einem Betrüger sind seine finsteren Absichten in den seltensten Fällen anzusehen. Die Täter treten in ganz unterschiedlichen Rollen auf: mal geben sie sich als seriös gekleideter Geschäftsmann, mal werden sie als Handwerker in Arbeitskleidung, als Hilfsbedürftiger oder sogar als angebliche Amtsperson vorstellig. Um ans Ziel zu gelangen, überraschen die Täter immer wieder durch außerordentlichen Ideenreichtum. Der durch sie verursachte finanzielle Schaden ist oft nicht wieder auszugleichen.
In solchen speziellen Fällen empfiehlt es sich die Hilfe der Firma Wifka in Anspruch zu nehmen.

Was versteht man unter einer Abtretung?

4 Februar, 2008

Eine Abtretung, auch Zession genannt, gemäß §398 BGB ermöglicht es dem Gläubiger, eine ihm zustehende Forderung auf eine andere Person zu übertragen. Zur Abtretung geeignete Forderungen müssen nicht notwendigerweise bereits bestehen. Es kann sich auch um künftige Forderungen handeln.
Für eine wirksame Abtretung ist ein entsprechender Vertrag zwischen dem Abtretenden (Zedent) und demjenigen, der die Abtretung annimmt (Zessionar), erforderlich. Dieser Vertrag kann auch mündlich geschlossen werden, da ein Schriftformerfordernis nicht besteht. Die Abtretung unterliegt ohnedies keinerlei Formvorschriften. Die Schriftform ist dennoch empfehlenswert, um die Abtretung gegenüber Dritten beweisen zu können.
Die Abtretung bedarf grundsätzlich keiner Zustimmung des Schuldners, es sei denn, zwischen Schuldner und Gläubiger ist etwas anderes vereinbart (z.B. Abtretungsverbot). Lediglich bei beidseitigen Handelsgeschäften steht eine solche Vereinbarung der Wirksamkeit der Abtretung nicht entgegen, jedoch kann der Schuldner in diesen Fällen auch mit befreiender Wirkung an den ursprünglichen Gläubiger leisten. Eine davon abweichende Vereinbarung kann nicht getroffen werden.
Nach Abtretung ist der neue Gläubiger mit allen aus der Forderung resultierenden Rechten ausgestattet und tritt somit an die Stelle des bisherigen Gläubigers. Eine Abweichung ergibt sich bei der so genannten treuhänderischen Abtretung.
Der Schuldner kann gegen den neuen Gläubiger alle ihm gegen den ehemaligen Gläubiger zustehenden Einwendungen erheben. Er kann sich also beispielsweise auch gegenüber dem neuen Gläubiger auf Verjährung, Aufrechnung oder Erfüllung berufen.
Auch auf Schuldnerseite ist zeitweilig die Anwendung einer Abtretungsvereinbarung anzutreffen. Im Rahmen der Zwangsvollstreckung stößt man immer wieder auf findige Schuldner, die einer Pfändung dadurch zu entgehen zu versuchen, dass sie z.B. den pfändbaren Teil ihres Arbeitseinkommens bereits an einen Dritten abgetreten haben. Eine Pfändung läuft damit ins Leere. Leider liegt häufig die Vermutung nahe, dass es sich bei der Abtretungsvereinbarung um ein Scheingeschäft handelt, das einzig dem Zweck dient, sich dem Pfändungszugriff zu entziehen. Einen entsprechenden Nachweis zu führen, wird dem Gläubiger in der Regel jedoch sehr schwer fallen.

Gläubiger die bereits Erfahrungen mit faulen Abtretungen gemacht haben können sich hier dazu
äußern.

Wozu dient das Automatisierte Gerichtliche Mahnverfahren?

4 Februar, 2008

Das automatisierte gerichtliche Mahnverfahren wurde 1982 mit dem Ziel eingeführt, die aufwändige manuelle Bearbeitung von Mahnsachen effizienter und kostengünstiger zu gestalten: Die Anträge werden ausschließlich am PC bearbeitet, das zeitraubende Ausfüllen von Formularen mit mehreren Durchschlägen entfällt. Die Qualität der Datenbearbeitung wird ebenfalls gesteigert: elektronische Plausibilitätsprüfungen reduzieren die Fehlerquote. Bei Gericht verkürzt sich zudem die Bearbeitungszeit, weil auf Datenträgern eingereichte Anträge noch am Tag des Eingangs bearbeitet werden können.
Die Anträge werden beim AGMV entweder in Papierform auf speziellen, scannfähigen Vordrucken oder auf elektronischen Datenträgern wie Disketten, Magnetbändern oder -kassetten eingereicht. Hierbei ermöglichen Verschlüsselungen und Signaturen auch die Antragsstellung per Datenfernübertragung. Das AGMV wird noch nicht in allen Bundesländern eingesetzt. In den schon beteiligten Ländern erfolgt es jedoch nach einheitlichen Regeln und auf Basis einer einheitlichen Software.

Begleicht der Schuldner trotz abgeschlossenem Mahnverfahren und erlangtem Titel nicht Ihre Forderungen , oder herkömmliches Inkasso hat keinen Erfolg gezeigt ,dann können Sie sich an Wifka wenden .